
Immer im Januar: Raus zur „Wir haben es satt“ - Demo
Unter dem Slogan „Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen! Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und gutes Essen!“
Unter dem Slogan „Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen! Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und gutes Essen!“ findet am 19. Januar 2019 die bereits 9. „Wir haben es satt“-Demo statt. Organisiert wird sie von einem breiten Bündnis aus Umweltorganisationen, Bauern und Bäuerinnen, entwicklungspolitischen Gruppen und vielen mehr. INKOTA ist als Mitträger der Demo wie immer dabei.
Die Dürre 2018 hat gezeigt: So geht es nicht weiter! Wir brauchen endlich eine wegweisende Politik mit konsequentem Klimaschutz. Wir reihen uns ein in die globale Bewegung für Klimagerechtigkeit. Deswegen kämpfen wir für eine Landwirtschaft, die lebendige Böden schafft, zum Klimaschutz beiträgt und uns mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln versorgt!
In vielen europäischen Schlachthöfen und Treibhausplantagen herrschen unwürdige Arbeitsbedingungen, damit Discounter und die Exportindustrie mit Dumpingpreisen immer größere Profite machen können. Die EU zwingt vielen Staaten des globalen Südens Freihandelsverträge auf und ruiniert mit Billigexporten dann Millionen Kleinbäuerinnen und –bauern. In einem solidarischen Europa sind gerechter Handel, Menschen- und Bauernrechte nicht verhandelbar!
Auf dem Land und in der Stadt zeigen wir gemeinsam, dass es anders und besser geht. Immer mehr Bäuerinnen und Bauern ackern ohne Glyphosat, halten ihre Tiere artgerecht und füttern gentechnikfrei. Immer mehr Menschen machen Foodsharing, sind Teil einer Solidarischen Landwirtschaft und entscheiden sich an der Ladentheke für gutes, handwerklich erzeugtes Essen aus der Region. Wir schauen über den Tellerrand und treten gemeinsam ein für die globale Agrar- und Ernährungswende und für ein Europa ohne Ausgrenzung und Rassismus!
Sei dabei, wenn wir dafür mit Zehntausenden im politischen Berlin demonstrieren. Dann, wenn sich bei der weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“ und dem Agrarministergipfel alles um die Zukunft von Essen und Landwirtschaft dreht, fordern wir gemeinsam den Umbau der Landwirtschaft: Wir haben Agrarindustrie satt – Essen ist politisch!
INKOTA ist nicht nur bei der Demo am Start, sondern organisiert in Kooperation mit weiteren Organisationen noch drei spannende Veranstaltungen rund um die Demo und die „Grüne Woche“.
Gefördert mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, der Stiftung Nord-Süd-Brücken sowie durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Für die Inhalte ist alleine das INKOTA-netzwerk e.V. verantwortlich. Der Inhalt dieser Veranstaltung spiegelt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Förderer wider.