
Zukunftstechnologien smart³ - global: nachhaltig: digital
Wir laden mit der dreiteiligen Vernetzungsreihe ein, zentrale Herausforderungen im Kontext von Zukunftstechnologien zu identifizieren, gemeinsame Ziele zu erkennen und daraus Handlungsansätze und politische Forderungen weiter zu entwickeln.
Die digitale Transformation bietet mit dem Ausbau von Zukunftstechnologien und datengespeisten Informationssystemen technische Lösungen für Probleme an, die unser Wirtschaftssystem selbst generiert hat: Klimanotstand, Zerstörung von Ökosystemen, Ausbeutung von Arbeitskräften und soziale Unruhen. Während durch die Digitalisierung Lösungen angeboten werden, droht sie die genannten Probleme im gleichen Zug zu reproduzieren.
Zivilgesellschaftliche Kräfte sind daher aufgefordert, ihre Expertise zu bündeln und ihre Ideen und Visionen - von Klimaschutz und Mobilität, Umweltschutz, Menschenrechten und digitalen Bürgerrechten - zusammenzuführen.
Jede Session bietet jeweils einen Input-Block und einen Block zur Vernetzung und Erarbeitung von gemeinsamen Handlungsansätzen.
Termine
27. September 2019// 13-17h // Geh8 // Dresden
Suffizienz und Teilhabe: Nachhaltiger Ausbau und Nutzung von Zukunftstechnologien mit Tilman Santarius (IÖW) Kerstin Fritzsche (IASS Potsdam)
01. November 2019// 13-17h // Franckesche Stiftungen Haus 30 // Halle
Datenhandel und Rohstoffhandel 4.0: Gerechte Handelsstrukturen für Zukunftstechnologien mit Merle Groneweg (Power Shift) und Sven Hilbig (Brot für die Welt)
15. November 2019// 13-17h // Haus Dacheröden // Erfurt
Ökologie und Menschenrechte: Sorgfaltspflichten bei der Produktion von Zukunftstechnologien mit Jacques Nzumbu Mwanga (CARF/ D.R. Kongo) und Sabine Langkau (Frauenhofer- Institut für System- und Innovationsforschung ISI)
Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung unter: ressourcengerecht[at]inkota.de
Diese Veranstaltungsreihe wird gefördert mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, der Stiftung Nord-Süd-Brücken sowie durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für rtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem Katholischen Fonds. Für den Inhalt ist der Veranstalter allein verantwortlich; die dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Zuwendungsgeber wieder.